29
Oktober
2020

C2: Schnell und Gnadenlos – deutlicher Sieg der CII in der Oberliga gegen Bad Liebenwerda

In der Oberliga empfing am vergangenen Samstag die CII des VfL Potsdam das stark ersatzgeschwächte Team des HC Bad Liebenwerda.

Hoch motiviert erwischt der VfL den besseren Start und spielte mit sehenswerten Spielzügen und großer Übersicht im Spielaufbau klare Chancen heraus. Schon nach 6 Minuten steht es entsprechend 8:1, was den weiteren Spielverlauf bereits jetzt erahnen lässt.C2vsBadLiebenwerda24.10.20_4

Die sehr offensive Abwehr der Jungs von Trainer Bukow und der sehr gut aufgelegte Johan im Tor sind im weiteren Verlauf des Spiels immer wieder Ausgangspunkt von schnellen Kontern und Angriffen aus der Zweiten Welle heraus. Bad Liebenwerda hatte hier kaum etwas entgegenzusetzen. Konsequent nutzen Tom und Len die schnellen Konter, so dass es nach 10 Minuten bereits 12:1 steht.

Bad Liebenwerda gibt sich aber nicht geschlagen und nimmt ein Time Out, aus dem die Jungs des HC aber keine neuen Impulse setzen können. Einzig der Starke 13er schafft es, sich in dieser Phase gelegentliche Chancen zu erarbeiten. Potsdam hingegen kommt scheinbar übermotiviert aus dem Time Out und leistet sich eine Miniserie technischer Fehler. Dennoch reichte es, um nach 18 Minuten klar mit 18:4 zu führen. Trainer Bukow nimmt nun selbst ein Time Out, um sein Jungs etwas zu beruhigen. Tatsächlich ist das Spiel der Jungadler im Folgenden wieder sicherer und konzentrierter. Auch der bis dato starke 13er des HC wird wieder besser gedeckt und schafft es nicht mehr, sich im 1:1 durchzusetzen. Mit 25:4 geht es in die Pause.

Die zweite Hälfte beginnt, wie die erste aufgehört hatte. Der VfL dominiert mit einer sehr offensiven Abwehr und zwingt den HC immer wieder zu Ballverlusten und unvorbereiteten Würfen. Die Jungs aus der Landeshauptstadt schallten zudem sehr gut von Abwehr zu Angriff um, so dass es nach 28 Minuten bereits 30:5 steht. Der rechte Rückraum des HC versucht nun immer wieder Druck auf die Abwehr des VfL auszuüben. Daraus ergeben sich aber nur wenige guten Chancen, da sowohl das Stellungsspiel der VfL-Abwehr wie auch die Torwartleistungen beider Keeper sehr gut sind. Kommt Bad Liebenwerda zum Abschluss, ist es immer das schnelle Umschalten des VfL, das den direkten Gegenzug für eigene Tore nutzt. Nach 36 Minuten steht es daher 38:7.

Der VfL spielt nun routiniert und schließt weiter konzentriert ab. Auch in eigener Unterzahl lassen die Jungadler kaum Chancen zu. So ist das Bild der ersten Hälfte auch hier erkennbar. Eigner Ballgewinn in der Abwehr, schnelles Umschalten und konsequenter Abschluss, meist über Tom und Len. Wenn doch mal ein Positionsangriff gespielt wird, sind es in dieser Phase Moritz und Sven-Arne, die sicher verwandeln. Bad Liebenwerda versucht nun weitere schnelle Gegentor zu vermeiden, in dem sie ruhig ihre Angriffe ausspielen. Nach 45 Minuten nehmen das Trainerteam Bukow und Schrehardt nun noch einmal eine Auszeit und stellten das VfL-Team auf einigen Positionen um. Diese eher ungewöhnliche Formation spielt jedoch weiterhin in Abwehr und Angriff souverän, so dass am Ende ein klares 45:10 auf der Anzeigetafel steht.

Das sehr deutliche Ergebnis war sicher vorher nicht so erwartet worden und ist sicher auch der Tatsache geschuldet, dass Bad Liebenwerda stark ersatzgeschwächt in die Landeshauptstadt reisen musste.

Es spielten: Johan und Leonhard im Tor; Josef, Marc, Wim, Moritz, Tom, Sven-Arne, Philipp, Conrad, Paul und Len

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