03
November
2021

B3 mit Nerven aus Stahl…

Es ist Sonntag, der 31. Oktober 2021: Viele machen sich bereit für Halloween, um andere das Gruseln zu lehren… Die Adler aber sind unterwegs nach Wusterwitz, um an die Tür des SV Blau Weiß Wusterwitz zu klopfen, sich süße 2 Punkte abzuholen oder vielleicht Saures zu bekommen und mit leeren Händen wieder nach Hause fahren zu müssen. Die Jungs sind zumindest kurz vor Spielbeginn hoch motiviert.

B3 31.10.2021_13

 

Mit der Unterstützung der heute etwas größeren mitgereisten Fangemeinde startet das Spiel um 13:30 Uhr. Und gleich in den ersten Minuten zeichnet sich das erwartete schwere Spiel ab. Mit einer sehr kompakten Sechs-Null-Deckung stellt der Gastgeber unsere Jungs vor eine große Aufgabe. 1:1 in der ersten Minute, dann passiert 6 Minuten lang nichts mehr auf der Anzeigetafel. Keiner der beiden Teams kann sich gegen die jeweilige Abwehr durchsetzen. Doch beide Schlussmänner können schon glänzen. Die Adler tun sich schwer, die notwendigen Lücken zu reißen, um den nächsten Treffer zu landen. Der Gastgeber macht in der 7. Minute den Anfang - 2:1. Luca setzt sich im Eins-gegen-Eins durch, wird aber ausgebremst. Er macht den 7-Meter selbst und trifft - 2:2. Jetzt geht es mit hohem Tempo und starkem Körpereinsatz hin und her. Der SV legt vor und Potsdam zieht nach. Die Schiris haben ein sensibles Auge in Hinblick auf das Stürmerfaul, sodass es zu erwartet vielen Ballverlusten kommt. Das hat zur Folge, dass sich Blau Weiß ab der 12. Minute mit 2 bis 3 Toren absetzt. Unser medizinischer Betreuer, Frank Fürstenow, bekommt viel zu tun, nachdem Lukas sich nach seinem Sturz durch den Kontakt des Abwehrspielers selbst auswechseln muss. Das Tor hat Lukas natürlich noch gemacht. Leo wird immer stärker und hält damit seine Jungs im Spiel. Eric, Josef, Luca und Theo netzen immer wieder ein und bringen den VfL in der 24. Minute mit 12:12 wieder auf Augenhöhe. In der 25. Minute bekommt die Mannschaft sogar nochmal die Chance in Führung zu gehen, doch der Wurf ist zu unplatziert. Wusterwitz ist schnell und der Konter erfolgreich. Mit 13:12, also einem Tor Rückstand, gehen die Adler in die Kabine.

Die zweite Halbzeit startet nicht weniger hitzig. Sowohl auf der Platte als auch auf der Tribüne brennt es. Potsdam gleicht aus - 13:13. Wusterwitz nutzt die nächsten zwei Minuten in Überzahl und zieht mit zwei Toren davon - 15:13. Eric kommt wieder rein und klatscht sich mit Lukas ab, der ebenfalls unfreiwillig Zeit bekommt, das Spiel von außen zu verfolgen. Die Adler in Unterzahl erkämpfen zweimal in Folge den Ball und erzielen über Josef und Eric den Ausgleich - 15:15.

Erneut geht es in eine Phase, bei der der Gastgeber vorlegt und Potsdam ausgleicht. In der 34. Minute bekommt erneut Leo die Hand an das Leder, im Konter der Adler landet der Ball bei Malte, und Potsdam geht das erste Mal seit der 11. Minute in Führung - 18:19.

Martins Jungs sind jetzt richtig heiß, und die Stimmung in der Halle kocht. In der 39. Minute kann Luca einen 7-Meter erzwingen, den Erik zum 20:22 verwandelt. Die Hoffnung auf 2 Punkte steigt. Doch der SV, erneut in Überzahl, kämpft sich zurück, er bekommt drei 7-Meter in Folge von denLeo zwei halten kann. Dennoch gleicht der SV zum 25:25 aus. Die "Crunchtime" in den letzten 5 Minuten hat begonnen. Potsdam trifft, Wusterwitz legt nach. Der nächste Angriff der Adler läuft ins Leere. Konter des Gastgebers, Leo pariert, doch der Ball landet beim Gegner, der Nachwurf geht rein, 27:26 in der 49. Minute. Die Halle steht. Lukas bekommt den Ball und dreht ihn eiskalt von außen rein, wie abgebrüht kann man sein (?!) - 27:27.

Weniger noch als eine Minute auf der Uhr. Leo hält, wieder geht der Ball zum Gegner, doch auch den Nachwurf verhindert er, indem er seinen Kopf nicht wegzieht, den Schmerz im Gesicht in Kauf nimmt. Jetzt geht es schnell, der Ball geht zu Josef, und der macht das Ding 15 Sekunden vor Schluss rein - 27:28. Auszeit Wusterwitz. Niemand sitzt mehr auf den Bänken. Anpfiff. Wusterwitz will durchspielen, doch halb rechts rückt ein Adler soweit raus, dass sein Gegner irritiert den Ball aus den Händen gibt, der zu Leo in den Kreis rollt. Und das war's, die letzten Sekunden laufen und Potsdam hält den Ball in den eigenen Reihen. Abpfiff. Und die Emotionen brechen los...

 

Starkes Spiel, stark gekämpft, starke Nerven und die 2 Punkte gehen mit einem süßen Gefühl an Halloween an unsere Adler. Mehr kann man nicht sagen!!!!!

 

Potsdam Bumaye....

Für die Adler spielten:

Leo (TW), Lukas (4), Josef (9), Theo (1), Sven-Arne(1), Malte (3), Luca (3), Len, Niek, Eric (7)

 

Trainer:         Martin Schulze

Physio:       Frank Fürstenow

 

Fotos:         Torsten Kirschner

Bericht:         Marek Bleicher

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