28
März
2019

C2 alias C3: Dahlewitz zeigt den Adlern ihre Grenzen

Am Sonntag, dem 24.03.2019, um 15:00 Uhr pfiffen die Unparteiischen das Spiel in Dahlewitz an. Die Adler schaffen es in den ersten Minuten gut, dem Gastgeber zu parieren, und Schlussmann Leo zeigt gleich, wie wach er heute ist. Es dauert fast drei Minuten, bis Dahlewitz den ersten Treffer erzielt, wobei sich der VfL nur sehr schwer gegen die schnelle und weit vorgezogene Deckung behaupten kann. Das erste Tor für Karstens Jungs durch Ole fällt in der 6. Minute - 1:1.

C2vsDahlewitz 24.03.19_1

Die starke Anfangsphase, vor allem die gute Abwehrarbeit, lässt die mitgereisten Fans hoffen. Doch nach und nach gelingt es den Blau-Weißen, Oberwasser zu bekommen und sich in kleinen Schritten abzusetzen. Damit wird die gegnerische Abwehr immer mehr zu unserem  Problem, die aufkommende Nervosität tut ein Übriges. Einige selbst verschuldete Ballverluste führen zu schnellen und einfachen Gegentoren. Potsdam versucht immer wieder dran zu bleiben und kann zwischenzeitlich zum 5:8 (Laurin) bzw. 6:9 (Elias) verkürzen. Doch nun - 7 Meter für Dahlewitz. Leo hält den Ball und damit auch die Hoffnung aufrecht. Doch erneut scheitern die Adler im Angriff und können hinten nur noch die Notbremse ziehen. Diesmal geht der Wurf von der Linie aus rein - 6:10. Dahelwitz macht weiter Druck, bis zur Halbzeit erhöht die Mannschaft auf 13:7. Mit hängenden Köpfen gehen die Adler in die Kabine.

Dahlewitz ist zu Beginn der zweiten Halbzeit in Ballbesitz. Doch Leo ist mit den Fingern dran und Potsdam mit der zweiten Welle über Ole erfolgreich - 13:8. Starker Beginn, die Fans sind sofort wieder voll da. Der Gastgeber zeigt sich davon unbeeindruckt und spielt konzentriert weiter. Auf das frühe Klammern des Gegners fällt den Adlern im Angriff keine passende Antwort ein. Immer wieder sind sie zu dicht dran, verlieren dadurch den Ball und die beiden Außenpositionen werden stiefmütterlich behandelt. Die Halben können immer wieder zwei Gegenspieler an sich binden, leider bleibt der Pass an die dadurch freien Außenspieler aus. Nach 36 Minuten steht es bereits 9:17. Der VfL kämpft weiter, auch wenn ein Sieg heute nicht mehr realisierbar scheint. Die Jungs stehen in der Abwehr weiterhin sehr gut und probieren sich im Angriff aus. Luca geht an den Kreis und versucht Platz für seine Adler zu schaffen. Einige Male klappt das auch, und Ole kann frei zum Tor vordringen. Der Keeper des Gastgebers glänzt aber ebenfalls mit tollen Paraden. Nach 44 Minuten steht es 11:23. Karsten gibt nun unserem Theodor die Möglichkeit, sein Debüt auf der Platte zu geben. In der Aufregung stehen kurzzeitig plötzlich 8 Adler auf dem Feld, sodass sich  der Einsatz um 2 Minuten verschiebt. In der 47. Minuten ist es dann endlich soweit. Theodor läuft zum ersten Mal für die Adler auf. Als Linkshänder steht er natürlich auf rechts Außen. In den letzten, knapp drei Minuten verteidigt Potsdam weiterhin stark und setzt sich bis zum Schlusspfiff über Luca und Laurin noch zweimal durch. Am Ende verlieren unsere Adler mit 13:25 viel zu hoch. 

Fazit: Die Abwehr stand trotz der 25 "eingefangenen" Tore gut, und auch Toradler Leo lieferte eine starke Leistung ab. Allerdings hatten die Adler große Schwierigkeiten mit der gegnerischen Deckungsvariante. So kamen zu viele Ballverluste und Fehlwürfe zustande. Dahlewitz konnte demzufolge zu oft kontern und sich Tor für Tor absetzen. Dennoch kämpften unsere Jungs bis zum Schluss und erkannten die starke Leistung ihres Gegners am Ende an. Auch das ist eine positive Entwicklung, die ich hier hervorheben möchte. 

Für die Adler spielten: 

Leonard H. (TW), Niek , Lukas K., Leonard, Eric (2), Enno (1), Luca (1), Laurin (3), Theodor, Philip, Lucas M., Fedor (2), Ole (3), Elias (1)

 

Trainer:       Karsten Bukow

 

Fotos:          Kathrin Parthier

Bericht:       Marek Bleicher (Papa v. Luca)

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