11
April
2019

C2 alias C3: Hoher Druck im Kampf um Platz 3

Heute, am Samstag, dem 06.04.2019, empfangen unsere Adler der C3 in der KSF-Arena den derzeitigen Tabellendritten aus Brandenburg. Das Hinspiel verlor der VfL in den letzten 1 1/2 Minuten, als er in Unterzahl noch 2 Treffer hinnehmen musste. Heute benötigen unsere Jungs einen Sieg mit drei Toren Differenz, um den dann punktgleichen Gegner vom dritten Tabellenplatz zu verdrängen. Also los, die Fankurve steht bereit…

C2vsBrandenburg06.04.19_2 

Anpfiff 12.00 Uhr, Brandenburg in Ballbesitz. Von Beginn an signalisieren Karstens und Christians Jungs, dass sie entschlossen sind. Mit absoluter Körperspannung stellen sie sich dem Gegner entgegen. Die Brandenburger zeigen ebenfalls, dass sie sich auf die Begegnung vorbereitet haben. Es dauert 45 Sekunden bis das 0:1, das sie aus zweiter Reihe werfen müssen, fällt. Unsere Adler benötigen eine ganze Minute, um über Luca von rechts außen eine Antwort zu finden - 1:1. Die Gäste laufen sich in unserer Deckung immer wieder fest, kommen einfach nicht vorbei, und Leo im Kasten legt gleich anfangs eine Parade hin. Sofort es geht wieder in die andere Richtung. Leo K. wird von Laurin angespielt, zieht zwei Spieler auf sich, kann den Ball erneut auf Luca ablegen. Der geht an seinem Außen vorbei und haut ihn rein - 2:1. Dieses Szenario wiederholt sich noch einmal, Luca macht das 3:1. Und weil das so gut geklappt hat, wir den Ball erneut in die Finger bekommen, versuchen wir das Gleiche von links. Bingo - Fedor macht das 4:1. Die Menge tobt. Jetzt greift Brandenburg wieder ins Geschehen ein. Doch die Antwort von Leo K. kommt schnell, er kann sich im Eins-gegen-Eins durchsetzen - 5:2. Potsdam ackert in der Deckung, macht es dem SV 63 wirklich schwer.

 

Dem Gegner gelingt es dennoch zu punkten. Aber auch die Adler können das weitere drei Mal, legen abermals über Luca nach, halten den Drei-Tore-Vorsprung - 8:5. Die Gäste versuchen über ihren starken Aufbauspieler mit der Nummer 13 immer wieder, ihre Nummer 7 von der halb linken Position in Szene zu setzen. Unsere Jungs stören dieses Vorhaben frühzeitig und verhindern damit das Durchbrechen. Doch zu Karstens Leidwesen trifft die Sieben auch, wenn sie beim 9-Meter hochsteigt. Da hat Leo wenige Chancen, das Tor zu verhindern. Die Abwehrarbeitet kostet viel Kraft, Karsten muss u. a. Luca eine Pause einräumen, dafür  geht Eric aufs Feld. Nachdem Brandenburg seinen Focus auf die Potsdamer Außenspieler verlagert, spielen die Adler gute Chancen für ihren Kreisläufer Johannes heraus. Wie mit einem Tentakel fischt er sich jeden Ball aus dem Handgewirr am Kreis heraus, und donnert ihn drei Mal nacheinander ins Netz - 11:8. Doch es reicht für die Gäste einfach nicht, dass sie sich auf ein bis zwei Adler konzentrieren. Potsdam ist auf jeder Position torgefährlich. Jetzt gehen die Tore von links im Wechsel über Ole und Enno (jeweils 2) ins Netz. Leider können sich die Adler bis zur Halbzeit nicht weiter absetzen, da auch Brandenburg noch viermal trifft. Zur Halbzeit steht es 15:12. Wäre dies das Endergebnis, hätten die Jungs ihr Ziel erreicht. 

Weiter geht es. Das Trainergespann beginnt die zweite Halbzeit mit der Startaufstellung. Fast 3 Minuten dauert es, bis das erste Tor fällt. Das spricht für eine starke Defensive auf beiden Seiten. Potsdam kann den Wurf der Nummer 7 aus dem Rückraum heraus nicht verhindern - 15:13. Es ist ein Spiel auf Augenhöhe, das spiegelt sich in den nächsten Minuten auf der Anzeigetafel wieder. Beide Mannschaften punkten. Trotz weiterhin überzeugender Defensivarbeit, Leos starker Paraden, (der einen harten Gesichtstreffer kassiert, den er einfach mal so "wegatmet"), können sich die Adler in dieser Phase nicht weiter absetzen. Brandenburgs Schlussmann hält eben auch den einen oder anderen Ball. Die nächste Schrecksekunde - Johannes wirft sich mit vollem Einsatz in den Kreis und erwischt den zurück rollenden Ball, der ins Tor geht. Der Schiri pfeift ab. Ärgerlich, aber Johannes bleibt liegen, ist mit dem Oberkörper auf seinen Arm gefallen und hat sich die Lunge gequetscht. Nach Luft ringend, muss er raus. Ludwig kommt. Potsdam hält weiter gegen, über Ole und Fedor wird der Vorsprung gehalten - 19:16. Johannes geht es besser, er kommt zum 7-Meter wieder und verwandelt ihn. In der 38. Minute, nach Leo K.'s Tor, ist der Knoten endgültig geplatzt. Luca überrascht nach dem Anpfiff den Spielmacher des SV 63, nimmt ihm den Ball ab, startet zum Konter durch und 13 Sekunden nach Leos Treffer haut Luca den Ball zum 22:17 ins Netz. Die Fankurve rastet aus. Unser Toradler Leo steigert sich weiter und entschärft jeden zweiten Ball, der an den Jungs in der Abwehr vorbei kommt. So gelingt es Potsdam, bis zur 45. Minute auf 9 Tore(!) Vorsprung zu erhöhen - 29:20. Bis zum Abpfiff kann der SV 63 noch ein kleines bisschen Ergebniskosmetik betreiben, verkürzt auf ein 31:24. Das ändert aber nichts mehr daran, dass die nun punktgleichen Adler mit dem heutigen 7-Tore-Vorsprung, den direkten Vergleich für sich entschieden haben und damit den SV 63 vom 3. Tabellenrang verdrängen. In diesem Wissen feiern die Fans ihre Mannschaft mit "standing ovations" und lautstarkem Pauken und Trompeten. Was für ein Hammer-Spiel!!!!!!! 

Heute sind einige Adler über sich hinausgewachsen. Die gesamte Mannschaft hat ihr ganzes Können abgerufen. Die Bank hat jede gelungene Aktion gefeiert, damit für maximale Motivation gesorgt und absoluten Teamgeist bewiesen. 

Danke an unsere große Fangemeinde für die tolle Unterstützung, inklusive Niek und Familie sowie Luis K., die extra gekommen sind, um die Mannschaft zum Sieg zu puschen. Ihr seid alle der Hammer und als achter Mann an der Seitenlinie ein wichtiger Bestandteil des Erfolgs. Die Adler und Trainer freuen sich schon darauf, mit euch zusammen ihr letztes Saisonspiel gegen Teltow zu bestreiten. Mit einem Sieg ist Platz 3 sicher. Es liegt also in eigener Hand.....

 

Potsdam Bumaye...... 

Für die Adler spielten:

Leonard H. (TW), Lucas M., Lukas K., Frdor (2), Leonard K. (3), Johannes (8), Eric, Enno(2), Luca (7), Laurin (2), Ludwig, Ole (7), Theodor, Philip

 

Trainer:       Karsten Bukow

Co-Trainer:  Christian Härtel

 

Fotos:          Dagmar Schrehardt

Bericht:       Marek Bleicher (Papa v. Luca)

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